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Der Angst den Stachel genommen

Rund 70 Menschen aller Generationen aus den Pfarreien Teufen-Bühler-Stein, Gais und Speicher machten sich am Bettag, 20. September auf, um persönliche Anliegen, aber auch Nöte und Ängste der Zeit dem Himmel anzuvertrauen. Die Pfarrei-Familienwallfahrt zum Kraftort Maria Bildstein oberhalb von Benken im Linthgebiet war ein gelungener Tag. 

 Sternförmig zum idyllischen Wallfahrtsort im Wald gepilgert

 

 Ein Reisebus pickte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Rotbachtal in ihren Wohnorten auf und fuhr die zusammengewürfelte schar verschiedenster Menschen nach Benken SG. Von drei Orten aus führte der Pilgerweg zur Waldkapelle in Maria Bildstein. Der Sternmarsch wurde unterbrochen durch Raum für persönliche Gedanken.  Die Pilgerinnen und jeder Pilger suchten sich am Wegrand einen Stein, der die eigenen Anliegen, Unsicherheiten und Ängste symbolisierte. 

Sorgen und Ängste zum Kreuz geformt

Der fröhlich-besinnliche Gottesdienst wurde umrahmt durch den Kirchenchor Teufen und zwei Berufsmusiker. Nebst den Gedanken zu den Ereignissen der Zeit trugen alle Pilgerinnen und Pilger «ihren» Stein nach vorne und gestalteten damit ein grosses Steinkreuz. Im Bildstein dürfen Menschen alles deponieren, was sie belastet: persönliche Nöte, Ängste oder auch Worte der Dankbarkeit und die Hoffnung auf eine bessere Welt nach Corona

Wurst vom Grill und Kafi Schnaps

Nach der eindrücklichen Outdoor-feier auf dem Vorplatz der Waldkapelle traf sich die Pilgerschar am Grillplatz zum Zmittag aus dem Rucksack. Mit freier Sicht auf die Linthebene unterhalb von Maria Bildstein wurde jede Wurst zum kulinarischen Erlebnis. Nach der mutmachenden Schlussmeditation an einer der vielen Grotten im Wald rundete ein Kafi mit und ohne Güx bei den Erwachsenen und ein Glacé bei den Kids den gelungenen Tag mit Tiefgang und Lebensfreude, ab

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Pfarreisekretariat
Denise Engeler

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