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Theater 58 mit "Oskar und die Dame in Rosa" live in Teufen

Das Profitehater-Ensemble „Theater 58“ aus Zürich setzt die Geschichte des kleinen Oskar im Theater um. Der Protagonist ist der zehnjährige Oskar, der unheilbar an Leukämie erkrankt ist. Aufgrund der chemotherapeutischen Behandlung seiner Erkrankung hat Oskar alle Haare verloren und wird daher von allen Eierkopf genannt. Er spürt, dass es für ihn keine Heilung geben wird und er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Im Gegensatz zu seinen Eltern, von denen sich Oskar verraten und verlassen fühlt, spricht die von Oskar so genannte Dame in Rosa mit dem Jungen über seine Krankheit und den Tod. Die rosa Damen sind Frauen, die ehrenamtlich Kranke besuchen. Oskar nennt sie Rosa. Um mit der schrecklichen Wahrheit zurechtzukommen, fordert Rosa Oskar auf, Gott seine Gedanken, Gefühle, Ängste und Freuden in Briefen mitzuteilen. Außerdem solle er sich vorstellen, dass jeder noch gelebte Tag zehn Jahre seines Lebens bedeute. Obgleich Oskar Schwierigkeiten hat, an Gott zu glauben, lässt er sich auf das Experiment ein und erlebt so ein ganzes Leben. In 14 Briefen an Gott erzählt er von seiner Pubertät, der ersten Liebe, Ehe, Streit, Midlife-Crisis, Alter und schließlich von der Vorbereitung auf den Tod. Somit ist er zum Zeitpunkt seines Todes zwar immer noch zehn Jahre alt, allerdings fühlt er sich, als wäre er 120 Jahre alt.

Schmitt’s Meisterwerk zu einem berührenden Thema, inszeniert durch das Theater 58 hat beste Kritik geerntet. Lassen auch Sie sich berühren durch die Geschichte des kleinen Oskar und der Dame in Rosa am Freitag, 6. November 2020... Türöffung: 19.30 Uhr.

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